An den Olympischen Winterspielen 1964 stellt der italienische Bobpilot Eugenio Monti gleich zweimal seinen grossen Sportsgeist unter Beweis. Im Viererbobrennen weist er seine Mechaniker an, den beschädigten kanadischen Bob zu reparieren. Dank dieser Reparatur können die Kanadier den Wettkampf fortsetzen und gewinnen. Beim Zweierbob der führenden Engländer Nash/Dixon bricht nach dem ersten Lauf ein Bolzen an der Vorderachse. Monti baut nach seinem zweiten Lauf einen Bolzen an seinem Bob aus und lässt ihn zum Start bringen. Dort wird der Bolzen in den englischen Bob eingebaut. So können Nash/Dixon den zweiten Lauf bestreiten und werden Olympiasieger. Monti selber gewinnt 1964 «nur» zweimal die Bronzemedaille. Für die fairen Gesten wird Monti mit dem Pierre-de-Coubertin-Fair-Play-Preis geehrt. 1968, vier Jahre später, wird Monti in Grenoble doch noch Doppelolympiasieger.
